Was ist „tiergestützte Therapie mit Hunden“?

Frau Wegener mit Nuri

„Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund“.
(Hildegard von Bingen)

Die Therapie mit Hunden unterstützt Therapiekonzepte für Menschen mit geistigen und/oder körperlichen Einschränkungen, verhaltensauffälligen Kindern, Kinder mit Lernschwierigkeiten und / oder Konzentrationsmangel, Patienten in der Rehabilitation, Patienten in Pflegeeinrichtungen, Sterbebegleitung zuhause oder in Hospizen und kommt auch im Strafvollzug zum Einsatz.

Bei der tiergestützten Therapie mit Hunden wird durch den Kontakt zwischen Mensch und Hund nicht nur das allgemeine Wohlbefinden von Menschen verbessert, sondern auch der Fortschritt von herkömmlichen Therapiemaßnahmen gesteigert.

Ein Therapiehundeteam, bestehend aus einem ausgebildeten Therapiehund mit bestandener Therapiehundeprüfung bzw. Fähigkeitsprüfung  und einer erfahrenen, geprüften Therapiehundeführer/in, begegnet wiederkehrend und über längere Zeiträume in Einrichtungen oder Haushalten Menschen aller Altersgruppen, die durch den therapeutisch wirkenden Hundekontakt in ihrem Genesungs-oder Entwicklungsfortschritt unterstützt werden sollen.

Die Hundebegegnungen werden in Abstimmung mit den betreuenden Personal und Therapeuten entsprechend den Fähigkeiten und Lebensumständen des Menschen entworfen, gestaltet und dokumentiert.

Was ist der Unterschied zwischen „tiergestützter Therapie“
und „Aktivität mit Tieren“ (Besuchsdienste)?

Vom alltäglichen Umgang mit Hunden in Form eines Besuchsdienstes unterscheidet sich die tiergestützte Therapie dadurch, dass sie eng auf die medizinische, psychologische, und/oder pädagogische Behandlung / Maßnahmen  abgestimmt  ist.

D.h. Hauptunterscheidungskriterium zum Besuchsdienst mit Hunden:

Der Einsatz der Tiere ist integrativer Bestandteil der Arbeit eines Therapeuten im Rahmen eines Therapieplanes mit  Zielorientierung und Auswertung.

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